Mein berufliches Fundament liegt in rund zwei Jahrzehnten pädagogischer Praxis, Führung und Organisationsverantwortung in der frühen Bildung.
Dabei ging es nicht nur um die unmittelbare pädagogische Arbeit, sondern um Leitung, Personalführung, konzeptionelle Entwicklung, Organisation und die Verantwortung für Menschen, Teams und Einrichtungen.
Führung bedeutete für mich dabei immer mehr als Personalverantwortung: Orientierung geben, Entscheidungen treffen, unterschiedliche Interessen zusammenbringen, Konzepte entwickeln und Strukturen so gestalten, dass sie in der Praxis funktionieren.
Diese Erfahrung prägt meinen Blick auf Veränderung bis heute.
Konzeptionelles Arbeiten und Projektarbeit begleiten mich seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn. Ein systemischer Blick auf Menschen, Teams und Organisationen hat meine Arbeit dabei früh geprägt.
Schon lange bevor Digitalisierung zum selbstverständlichen Begriff wurde, hat mich interessiert, was neue Technologien an Arbeitsweisen verändern: Wie verändern Computer und digitale Werkzeuge Kommunikation? Wie verändern sie Prozesse, Rollen und Zusammenarbeit? Was erleichtern sie – und welche neuen Fragen entstehen dadurch?
Technologie habe ich deshalb nie losgelöst von den Systemen betrachtet, in denen Menschen arbeiten.
Aus der pädagogischen Praxis heraus wurde Medienpädagogik zu einem weiteren zentralen Schwerpunkt meiner Arbeit.
Dabei ging es für mich nie nur um Geräte oder Anwendungen. Medienpädagogik beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen:
Wie wirken Medien auf Menschen? Wie entsteht Medienkompetenz? Was stärkt Urteilskraft und Resilienz? Welche Verantwortung haben Bildung und Gesellschaft? Und was bedeuten mediale Veränderungen für demokratische Öffentlichkeit?
Mit der zunehmenden Digitalisierung kamen Fragen von Prozessen, Systemen, Projektstrukturen und Organisationsentwicklung immer stärker hinzu.
Heute laufen diese Erfahrungen zusammen.
Ich arbeite an der Schnittstelle zwischen Mensch, Organisation und Technologie – und ganz konkret zwischen Fachlichkeit, IT, Verwaltung, Führung und Anwendung.
Als Product Owner / Projektleitung DRS KI verbinde ich Anforderungen aus der Praxis mit Produkt- und Projektarbeit und beschäftige mich unter anderem mit Einführung, Governance, Qualifizierung und Nutzerperspektive.
Nicht Technologie für sich interessiert mich, sondern die Frage, wie Menschen und Organisationen sinnvoll damit arbeiten können.
Mein beruflicher Weg ist von kontinuierlicher fachlicher Weiterentwicklung geprägt.
Pädagogik, Führung und Organisation, Medienbildung, systemisches Arbeiten, Digitalisierung und Projektarbeit sind für mich keine voneinander getrennten Stationen. Diese Kompetenzfelder haben sich über viele Jahre aufgebaut, verändert und miteinander verbunden.
Dazu gehören langjährige berufsbegleitende Fort- und Weiterbildungen, eine zweijährige Leitungsqualifizierung sowie Weiterbildungen in unterschiedlichen pädagogischen, medienpädagogischen, organisatorischen und digitalen Arbeitsfeldern.
Zuletzt habe ich den Zertifikatslehrgang KI Business Development Manager (IHK) abgeschlossen.
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